Kunst. Vision. Gemeinschaft.

Das Künstlerpaar Johann & Jutta Bossard

23. September 2016 bis 25. Juni 2017

 

Jutta Bossard Weibliches Idealbildnis um 1930-35 .jpgEigentlich wollte sie sich im Juli 1926, nach abgeschlossenem Studium, nur von ihrem Kunstprofessor Johann Bossard verabschieden. Dann sollte es zu einer Studienfahrt nach Paris gehen. Doch Johann Bossard lud die 23jährige Carla Augusta Elsine Dorothea Krull, die von allen nur „Jutta“ genannt wurde, spontan zu einem Abschiedsbesuch in seinem Anwesen am Rande der Lüneburger Heide ein. Dort hielt er um ihre Hand an. Kurz darauf heirateten Johann und Jutta und die junge Frau widmete sich fortan mit ihrer ganzen Tatkraft dem weiteren Ausbau der Kunststätte, dem sich schon ihr Mann verschrieben hatte. Aus der wechselseitigen Bewunderung und der gemeinsamen Leidenschaft für die Kunst entwickelten sich eine innige Partnerschaft sowie eine im hohen Maße produktive Arbeitsgemeinschaft.

Johann Bossard Die drei Gesichter meiner Frau.jpgDie Bedeutung von Jutta Bossard – und auch ihrer Eltern und Geschwister – für den weiteren Ausbau der Kunststätte Bossard war zentral.
Jutta Bossard beteiligte sich am Ausbau und an der künstlerischen Ausgestaltung des Kunsttempels, sie schuf einen Teil des skulpturalen Bildprogramms für den Eddasaal und fertigte Kunsthandwerk für den Alltagsgebrauch: von bemalter Keramik über Textilien bis hin zu geschnitzten Schüsseln und Kerzenhaltern.
Insbesondere ihr Vater Ernst und ihre Schwester Wilma beteiligten sich auch an der weiteren Ausgestaltung und Bewirtschaftung der Gartenanlage, schufen Textilien nach Entwürfen der Bossards und hielten dem Künstlerpaar den Rücken frei.

Die Ausstellung zeigt Plastiken, vor allem Porträtköpfe, sowie Keramiken und Kunsthandwerk von der Hand Jutta Bossards im Vergleich mit ausgewählten Werken ihres Ehemanns. Wechselseitige Porträts, die die beiden voneinander anfertigten, dokumentieren die hohe Wertschätzung von Johann und Jutta Bossard füreinander. Erhaltene Originalmanuskripte sowie Fotografien erhellen die persönliche Beziehung der Bossards zueinander.
Flyer zur Ausstellung

Jutta Bossard Goßer Leuchter in Form eines Kopfes um 1926-30 .jpg

Abbildungen:

Johann Bossard, Die drei Gesichter meiner Frau, 1932
Jutta Bossard, Weibliches Idealbildnis, um 1930/35, Keramik
Jutta Bossard, Großer Leuchter in Form eines Kopfs, um 1926/30

(Fotos Christoph Irrgang, Hamburg)

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